Farbwahrnehmung und das Auge
Farben sind Teil des Lichts, Wellen im Raum, die als vergängliche Erscheinung im Auge wahrgenommen und im Gedächtnis gespeichert werden. Der Farbeindruck entsteht durch den Lichteinfall im Auge und seine Umwandlung auf der Netzhaut. Je nach Menge und Winkel des einfallenden Lichts öffnet oder schließt sich die Linse des Augapfels. Sie reguliert so die Lichtmenge und stellt das Netzhautbild scharf. Die Nervenzellen (Rezeptoren) der Netzhaut unterscheiden Farben, Kontraste und Strukturen.

Die unterschiedlichen Wellenlängen von Farben lösen im Auge unterschiedlich starke Reize aus. Das Auge ist Teil des Gehirns. Alles, was wir sehen, belastet unmittelbar das Gehirn. Am stärksten belastet volles, weißes Licht. Warme Farben (Gelb, Orange, Rot) belasten stärker als kalte (Blau, Violett) oder nicht gesättigte Farben.

Bildschirmwahrnehmung gleicht einem "Blitzlichtgewitter" für Auge und Hirn. Die Reize erfolgen direkt, schnell und ohne Schutz für Auge und Gehirn. Monitorfarben strahlen direkt ins Auge.


Farbempfindung

Farbempfindung und Psyche
Farben wecken Empfindungen. Rot empfinden wir als aufreizend, warm, aktiv, nah. Gelb als anregend, warm, hell, Energie geladen, heiter, freundlich. Grün als beruhigend, harmonisch, spannungslos, entfernt. Blau als kühl, weit, ruhig, romantisch, geistig usw. Braun wird als erdig, langweilig, unerotisch empfunden. Je nach Farbton kann die Empfindung schwanken: auf ein sonniges Gelb treffen die genannten Empfindungen zu, Zitronengelb hingegen empfinden wir vielleicht als sauer, ein scharfes Gelb als alarmierend.

  1. Farben sind Stimmungsmacher. Geheime Energien. Stimulans. Jeder weiß das, speziell in Mode und Werbung wird dieses Wissen intensiv genutzt.
  2. Farbgefühl ist an sinnliche Eindrücke gekoppelt - wie schmecken und riechen.
  3. Farbbedeutung wird in Natur und Kultur erlernt:
    1. Blutrot und »Rot = Liebe«.
    2. Grasgrün und »Grün = Hoffnung«
    3. Rabenschwarz und »Schwarz = Tod «,
    4. andere Kulturen: Weiss = Tod. (Orient.)
  4. Rot und Rot sind nicht gleich.

Farblehre: Farbeigenschaften und ihre Wirkung
Bisher haben wir Farben an sich unterschieden: Rot, Gelb, Blau, Grün, Orange – jede der genannten Farben kennt eine Vielfalt Nuancen, die nach ihren Eigenschaften unterscheidbar sind:

Kalt/warm-Kontrast
Vergleichen Sie etwa: Tomatenrot und Purpurrot, Dottergelb und Zitronengelb, Apfelgrün und Flaschengrün – Immer wirkt die erste Farbe wärmer als die zweite.
Gestaltungshinweis: Unterschiedliche Farben sind bei ähnlicher Farbtemperatur (warmes Rot, warmes Blau, warmes Gelb oder kaltes Rot, kaltes Blau, kaltes Gelb) gut kombinierbar. Umgekehrt kann eine Farbe gestalterisch auffallen, wenn sie sich in der Temperatur vom Umfeld unterscheidet.

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